VERKEHRSKONZEPT FÜR

ALTE DORFSTRASSE


Die Suchsdorfer SPD fordert ein Verkehrskonzept für die Alte Dorfstraße bis Ende des Jahres. Die Situation ist seit langem bekannt und hat sich insbesondere durch den ruhenden Verkehr seit der Bebauung der 85 Wohneinheiten an der Eckernförder Straße verschärft. Das Vorhaben der Stadt, in der Alten Dorfstraße für zusätzliche reguläre 8 Parkplätze zu sorgen, ist zu begrüßen, reicht nach Meinung der SPD aber nicht aus, um hier die Gesamtsituation zu verbessern. Die Forderung eines Gesamtkonzeptes, die Ortsbeiratsvorsitzender Reinhard Warnecke im Bauausschuss vortrug, wurde – im Zusammenhang mit der Beschlussfassung über den B-Plan 920, der Bebauung mit sieben Einfamilienhäusern zwischen Eckernförder Straße und Alter Dorfstraße – von der SPD-Ratsfraktion durch Ratsherr Cai-Uwe Lindner, aufgegriffen und unterstützt. Daraufhin sagte Stadtbaurat Klein-Knott ein Verkehrskonzept zu. Daher ist die Behauptung des CDU-Ratsherrn Dr. Wulff, die SPD-Ratsfraktion habe die Suchsdorfer "im Stich gelassen", absurd und belegt lediglich den gelegentlich leichtfertigen Umgang der CDU mit der Wahrheit.

Sicherlich wäre die Anbindung des Plangebiets über die Eckernförder Straße vorzuziehen gewesen, wenn dies denn möglich gewesen wäre. Letztlich steht der Anbindung aber ein Gebäude im Wege, welches die Fahrbahnbreite erheblich reduziert und die Wegführung verkompliziert hätte. Um die Parksituation in der Alten Dorfstraße nicht zusätzlich zu belasten, hat der Bauträger zugesagt, über die vier geplanten öffentlichen Parkplätze hinaus insgesamt sechs zu schaffen und die Käufer vertraglich zu verpflichten, jeweils zwei Stellplätze auf den eigenen Grundstücken nachzuweisen.

 

TRISCHENWEG / HOOGEWINKEL

In die Bebauungsplanung Trischenweg/Hooge-winkel ist Bewegung gekommen. Auf der letzten Ortsbeiratssitzung stellte die Verwaltung ihr neues Konzept vor. Dabei wurde die Kritik der Anwohner in erheblichem Maße berücksichtigt: Die zu bebauende Fläche wurde reduziert, die Obststreuwiese wird in reduzierter Fläche erhalten, der Schulweg wird durch eine Verbindung zum Olandwinkel gesichert. Da in der Ortsbeiratssitzung gleichwohl weiter Bedenken erhoben wurden, sagte Ratsherr Thomas Wehner, der zusammen mit Reinhard Warnecke in Gesprächen mit der Stadt zu den Veränderungen beigetragen hatte, zu, dass an dem Bebauungsplanverfahren festgehalten wird. Der SPD-Ortsverein wird sich demnächst mit den neuen Vorschlägen befassen und auch mit denjenigen der Anwohner, die ihrerseits eigene angekündigt haben.

 

JÜRGEN FENSKE IN SUCHSDORF

Über die Arbeitsmarktvorschläge der "Hartz-Kommission" sprach der SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, Jürgen Fenske, auf einer gut besuchten öffentlichen Veranstaltung des SPD-Ortsvereins. Jürgen Fenske, der die Problematik aus eigener Tätigkeit im Wirtschaftsministerium und als Geschäftsführer der Autokraft genau kennt, verspricht sich von den einzelnen Maßnahmen neue Bewegung auf dem erstarrten Arbeitsmarkt. Ein Allheilmittel seien sie allerdings nicht. Darüber hinaus forderte er, die öffentlichen Mittel, die für den 2. Arbeitsmarkt ausgegeben werden, neu zu gewichten.


BUNDESTAGSWAHL

Das Ergebnis der Bundestagswahl ist für die Suchsdorfer SPD sehr erfreulich. Die Sozialdemokraten erhielten in Suchsdorf 51,7 % der Erst- und 43,4 % der Zweitstimmen (CDU 34,5/30,9 %, Grüne 5,4/13,5 %, FDP 6,0/8,5 %, PDS 1,5/1,6 %). Die SPD bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen und wird sich – auch im Hinblick auf die Kommunalwahl – anstrengen, es zu rechtfertigen.

SPD-Ortsverein Suchsdorf, Thomas Wehner, Ratsherr, Wolliner Weg 11, Telefon: 311836, Telefax: 3197273,

E-Mail: wehner.thomas.kiel@t-online.de,

Internet: www.kiel-suchsdorf.de/spd.htm