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Verantwortlich: Thomas Gedig

 

Kiel, 29.10.2002

 

Raupach: SPD und OB halten Kurs für Kiel: Schwere See braucht keine Jammerlappen

"In schwerer See werden Jammerlappen und Zögerer nicht gebraucht," erklärt
der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Eckehad Raupach, zu der larmoyanten
Erklärung seines CDU-Kollegen Wulff.

Unter dessen Führung habe die CDU im Rat keinen Widerstand gegen die
Commdirekt Bank und das Hörn-Vorhaben gezeigt oder gar dagegen gestimmt. "Im
Gegenteil, bei allen wichtigen Beschlüssen war die CDU mit an Bord,"
erinnert der SPD-Fraktionsvorsitzende und vermutet: "Das lag wohl an den
stetigen Passatwinden bei ruhiger See und strahlendem Sonnenschein, in dem
sich das Schiff, Landeshauptstadt Kiel, unter Kapitän Gansel damals
bewegte."

Das konjunkturelle Sturmtief habe Kiel erreicht, stelle aber die
Wirtschafts- und Standortpolitik des Oberbürgermeisters und der SPD nicht in
Frage. "Was für die Landeshauptstadt Kiel erreichbar war, haben der
Oberbürgermeister und eine breite Ratsmehrheit bewirkt." Raupach weist auf
die Erfolge von der IKEA-Ansiedlung über die hervorragende Aufstellung des
Kieler Seehafens bis zur Auslastung der Kieler Werften und Zulieferer hin.


"Bei Schlechtwetter braucht Kiel eine starke Hand am Ruder, um auf Kurs zu
bleiben und sicher abzuwettern," stellt Raupach klar. "Die seekranke CDU
kann da wohl nicht helfen."