P R E S S E M I T T E I L U N G
Verantwortlich: Thomas Gedig
Kiel, 19.03.2002
Arbeitsmarktpolitik soll sich verändern - Herausforderung
für KIBA -
Vermittlung wird Schwerpunkt - Mehr Angebote für alleinerziehende Mütter
Mit einem Dringlichkeitsantrag zur Arbeitsmarktpolitik wendet sich
die
SPD-Ratsfraktion an die Kieler Ratsversammlung. Mit ihrer Initiative für
kommenden Donnerstag reagieren die Genossinnen und Genossen auf die
veränderten und sich weiter verschärfenden Bedingungen auf dem Kieler
Arbeitsmarkt. Ebenso sind Erkenntnisse aus der Großen Anfrage der Grünen zur
KIBA GmbH in die Überlegungen eingeflossen.
"Ich hoffe, dass die Ratsversammlung den Dringlichkkeitsantrag
noch vor
Ostern auf den Weg bringt," so Thomas Wehner, sozialpolitischer Sprecher der
SPD-Ratsfraktion. "Es handelt ich um ein Paket von Prüfaufträgen an die
Verwaltung, mit dem Ziel, notwendige Veränderungen bei der KIBA GmbH
einzuleiten und die bestehenden Komponenten der Kieler Arbeitsmarktpolitik
neu zu ordnen."
Wehner verdeutlicht, dass die KIBA GmbH im Wettbewerb mit anderen
Beschäftigungsträgern stehen wird. "Im Doppelhaushalt wurden 254.500 EUR
gesperrt, damit weitere Hilfen für junge Volljährige geschaffen werden
können. Diese Aufgabe kann auch ein drittes Unternehmen übernehmen. Auch für
andere Bereiche wollen wir ausschreiben und damit eine größere Transparenz
bei der Kosten-/Nutzenabwägung erreichen."
Vermittlungsdefizite sollen mit stadtteilbezogenen Angeboten und
besserer
Kooperation der Beteiligten, Arbeitsamt, Wirtschaft, Sozialamt, Schulen
behoben werden. SPD-Ratsherr Wehner weiter. "Der SPD-Fraktion liegt die
berufliche Situation alleinerziehender Frauen besonders am Herzen. Hier soll
die Stadt ihre Angebote zur Vermittlung und Beratung verstärken."