S P D - R A T S F R A K T I O N * P R E S S E M I T T E I L U N G
Verantwortlich: Thomas Gedig
Kiel, 02.05.2003
"Ohne Hoffnung können wir nur Trost zu spenden."
Cathy Kietzer, die Vorsitzende der
SPD-Ratsfraktion Kiel erklärt zum
Scheitern des Interessenausgleichs bei Heidelberger:
"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Heidelberger
Druckmaschinen AG
müssen eine bittere Erfahrung machen. Egal welche Angebote sie unterbreitet
haben, egal was der Standortvergleich Kiel ./. Rochester zum Vorteil des
Standortes Kiel ausgesagt hat: Das Unternehmen hatte sich bereits im Oktober
2002 zu einer Verlagerung nach Rochester entschlossen.
Absurd daran ist, dass ausschließlich die Willkür der Unternehmensführung
entscheidet, nicht wirtschaftliche Gründe, und dass die Eigentümerin RWE
dieses Vorgehen naiv akzeptiert.
Alle Vergleichsversuche auf Bundesebene - auch ich habe
Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement angeschrieben, mit der Bitte um
Unterstützung für den Arbeitsplatzerhalt - haben nichts gefruchtet.
Ohne Hoffnung können wir nur Trost spenden. Mir tut es furchtbar leid, um
die Familien der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nun von
Arbeitslosigkeit bedroht sind. Es ist eine entwürdigende Entscheidung gegen
die Beschäftigten in einem ansonsten gesunden Betrieb."
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