Kiel, 01.10.2002
Jürgen Fenske
Mein Programm für Kiel: Solide, sicher und sozial - Kiel hat wieder Zukunft
Nachdem mich die Kieler SPD und die SPD-Ratsfraktion zum Kandidaten
für die
Oberbürgermeister-Wahl am 2.3.2003 gewählt haben, habe ich heute meine
formelle Bewerbung bei der Stadt eingereicht. Ich bewerbe mich bei den
Kielerinnen und Kielern für das wichtigste politische Amt in unserer Stadt.
Ich möchte dieses Amt zum Wohle unserer Stadt ausüben und mich
durch
Offenheit, Dialog und Gemeinsamkeit auszeichnen.
Als Fraktionsvorsitzender habe ich von 1998 bis 2000 stets die
Zusammenarbeit mit den anderen Parteien und Fraktionen gesucht. Alle
wichtigen Entscheidungen mit Ausnahme der Stadtgalerie haben einen breiten
Konsens in der Ratsversammlung gefunden. Mein politisches Amts- und
Mandatsverständnisverständnis lautet Treuhänder auf Zeit, d.h. die
Verpflichtung mit dem Vermögen der Kielerinnen und Kieler so sorgfältig und
so gewinnbringend wie möglich umzugehen.
Ich werde häufig als Vertreter der Neuen Mitte bezeichnet. Wenn mit
Neuer
Mitte ein klarer Kurs für Kiel, Innovation und soziale Gerechtigkeit,
finanzielle Solidität, Augenmaß und Bodenhaftung gemeint sind, dann verstehe
ich mich als Vertreter der Neuen Mitte.
Ich möchte Kiels Zukunft gestalten, ich möchte Perspektiven geben
und
Entwicklungen vorantreiben.
Meine Schwerpunkte sind:
1. Arbeit und Wirtschaft
Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, ist "Chefsache".
Kiel hat ein gutes
Investitionsklima, Erfolge in der Ansiedlung und der
Standortsicherung von Unternehmen. Aber die
Konjunktur macht vor Kiel
natürlich nicht Halt. Zur weiteren Stärkung des
Wirtschafts- und
Beschäftigungsstandortes Kiel möchte ich folgende
Maßnahmen ergreifen:
2. Bildung und Kultur
Ich möchte in Zukunft drei weitere Akzente setzen:
3. Familienfreundliches Kiel
4. Sport
5. Sauberkeit und Sicherheit in der Stadt
6. Kieler Ostufer
Diese sechs Themen werden die Schwerpunkte in meinem Wahlkampf und
auf
meinen Veranstaltungen sein. Seit meiner Nominierung am 16.6.2002 durch die
Mitgliederversammlung der Kieler SPD habe ich eine Fülle von Gesprächen mit
Unternehmen, Gewerkschaften, der Bundeswehr, Kirchen,
Wohnungsbaugesellschaften, Hochschulen, Schulen, Sportvereinen und sozialen
Einrichtungen geführt. In diesen Gesprächen habe ich gelernt und aus diesen
Gesprächen habe ich Impulse für mein Programm mitgenommen.
Dieses Programm kann auf die Leistungen seit 1998 aufbauen. Die
Leistungsbilanz Kiels kann sich sehen lassen. Dank einer klugen
Haushaltspolitik, die Sparsamkeit mit dem Setzen von richtigen
Investitionsschwerpunkten verbindet, steht Kiel im Vergleich zu anderen
Städten gut da.
Ich möchte im 1. Wahlgang die erforderliche Mehrheit am 2.3.2003
erhalten.
Dies ist ein ehrgeiziges Ziel, für das wir gemeinsam hart arbeiten müssen.
Oberbürgermeister Norbert Gansel und die Kieler SPD haben in dieser
Wahlperiode herausragende Ergebnisse für Kiel erzielt, darauf kann ich
aufbauen. Mit Norbert Gansel habe ich als Fraktionsvorsitzender von 1998 bis
2000 eng und vertrauensvoll zum Wohle Kiels zusammengearbeitet. An diese
Arbeit möchte ich anknüpfen und sie als Oberbürgermeister fortführen.