Ortsbeirat

Gleich zu Beginn der Ortsbeiratssitzung vom 13.11.2001 unterrichtete der Vorsitzende Reinhard Warnecke die Anwesenden über den Stand der Werkstattgespräche bezüglich des Nienbrügger Weges. Mit den Anwohnern sei eine weitgehende Einigung erzielt. Noch offene Fragen wie z.B. Parkplätze, Bushaltestelle und die finanzielle Beteiligung der Anwohner sollen am 15.11. geklärt werden.

Der Bebauungsplan für ‚Suchsdorf an der Au‘ soll im Dezember in der Ratsversammlung behandelt werden. Bauanträge werden aber bereits bearbeitet und ca. 160 Grundstücke seien schon verkauft. Für die Ortsbeiratssitzung am 8.1.2002 ist dieses Thema als Tagesordnungspunkt vorgesehen.

Ebenso werden zu diesem Termin ein Bericht des Streckenbeirates für die Bahnlinie Kiel – Flensburg erwartet, wie auch ein Erfahrungsbericht der Polizei zur Verlagerung der Bushaltestelle am Suchsdorfer Bahnhof.

Der folgende Tagesordnungspunkt betraf die Namensgebung für die Straßen des neuen Baugebietes. Aufgrund eines früheren Beschlusses des Ortsbeirates sollen sie nach alten Flurbezeichnungen benannt werden. Aus einer von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellten Liste, die aus alten Karten zusammengestellt wurde, hielt man vierundzwanzig Namen für geeignet. Die Haupterschließungsstraße wird den Namen ‚Steinberg‘ erhalten. Trotz einiger Kritik an den Bezeichnungen ‚Klunkerwiese‘ und ‚Flötenhalterweg‘ und nach zwei Änderungen, stimmte der Ortsbeirat den Vorschlägen zu.

Als Nächstes ging es um die Straßenbeleuchtung in Suchsdorf. Generell gilt für das Kieler Stadtgebiet eine Teilnachtabschaltung zwischen 22.30 und 5.30 Uhr. Unter der Voraussetzung, daß der Energiebedarf kompensiert wird, ist jedoch eine individuelle Regelung in den Stadtteilen denkbar. Das bedeutet, daß für Straßenlaternen die die ganze Nacht über leuchten, andere abgeschaltet, bzw. mit nur noch einem Leuchtkörper betrieben werden. Ein Vorschlag des Tiefbauamtes hierzu sieht vor, daß es in Wohngebieten wie z.B. Nord- und Ostseeviertel keine Teilnachtabschaltung mehr geben soll. Dafür müsste die Beleuchtung eines Teiles der Eckernförder Straße, an dem sich jedoch vielfach Leuchtreklamen befinden, abgeschaltet werden. Im Steenbeker Weg und im Nienbrügger Weg würden aus den Laternen jeweils die zweiten Leuchtkörper herausgeschraubt werden. Ungeteilte Zustimmung des Ortsbeirates fand der Vorschlag was Eckernförder Straße und Steenbeker Weg betraf. Abgelehnt wurden die Maßnahmen im Nienbrügger Weg, da dieser zu stark befahren würde und nach Fertigstellung des Neubaugebietes ein noch höheres Verkehrsaufkommen hätte. Als Kompromisslösung beschloß der Ortsbeirat den städtischen Vorschlag für ein halbes Jahr zu testen und in der Maisitzung das Thema erneut zu diskutieren. Hier sollen dann auch die Suchsdorfer Bürger ihre Erfahrungen und Vorschläge vorbringen können.

Desweiteren teilte Reinhard Warnecke mit, daß der Ortsbeirat über die Verwendung seiner Verfügungsmittel in Höhe von 400,- DM entschieden habe. Danach sollen 200,-- DM für die Seniorenweihnachtsfeier und 200,-- DM für die Weihnachtsfeier der Jugendfeuerwehr gespendet werden.

Um auch am Wochenende einen Betrieb der neuen Suchsdorfer Sporthalle zu ermöglichen, wird der Hallenwart des Ernst-Barlach-Gymnasiums diese mit betreuen. Die EBG-Turnhalle wird in Zukunft nur noch für den Schulbetrieb genutzt.

Außerdem wurde angeregt, die bisherige Beschilderung für die Bezirkssportanlage zu ändern. Ortsunkundige könnten die neue Halle auf ihrem Gelände vermuten und sich verfahren.

Ortsbeiratsmitglied Jürgen Lutz Freuschle appellierte noch einmal dringend an alle Suchsdorfer Bürger, die Abfuhrtermine für Grünschnitt unbedingt einzuhalten. Leider würden immer wieder Gartenabfälle auch nach den Abholterminen abgelagert. Diese Praxis könnte dazu führen, daß die Abfuhr in Zukunft nicht mehr kostenlos erfolge. Dies könne nicht im Interesse der Gartenbesitzer sein.

Zum Schluß wies der Vorsitzende auf den nächsten Termin des Ortsbeirates, die traditionelle Weihnachtssitzung am 11.12.2001, hin.